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Seelische Hilfe bei der Aufarbeitung von Trauer

 

Die Wissenschaft versteht unter “Trauer” die psychischen Reaktionen, die nach dem Verlust eines nahe stehenden Menschen, eines Tieres oder auch einer Sache durch Tod oder Trennung auftreten können.

 

Dabei kann es sich um viele verschiedene Emotionen handeln. Manchmal haben Sie vielleicht das Gefühl, nicht nur traurig und verzweifelt zu sein, sondern auch mal wütend. Vielleicht verspüren Sie auch Angst und Hilflosigkeit, Leere und Gleichgültigkeit. Dazu kann die Frage kommen, wie es weitergehen soll.

 

Ja, die Wissenschaft – vom Kopf her erklären, das geht immer einfach. Es ist viel getestet und beobachtet worden. Aber das Gefühl zu erklären, wenn sich plötzlich die Augen mit Tränen füllen, die Kehle sich wie zugeschnürt anfühlt, und das Herz einfach nur weint, weint, weint…. Dieses Gefühl, die Einsamkeit und Verzweiflung werfen sich über Sie, wie ein dunkler schwerer Sack, der kein Licht mehr durchlässt, der Sie runterzieht, als lägen zentnerschwere Blöcke auf Ihren Schultern, ja, dieses Gefühl kann kein anderer Mensch so nachempfinden. Jeder Mensch, jede Beziehung ist individuell.

 

Jeder trauert auf seine Weise. Ich habe ein Bild von meiner Freundin in der Küche stehen. Manchmal kann ich ihr dann meinen Frust erzählen oder sie fragen, wie koche ich denn nun Tafelspitz. Sie war eine tolle Köchin, die mir ganz oft Tipps gegeben hat.

Manchmal aber, so wie jetzt gerade beim Schreiben dieser Zeilen, kann ich vor lauter Tränen nichts mehr sehen, so überrollt mich der Schmerz. Es ist tatsächlich wie eine Welle: es gibt gute Zeiten, da bin ich sooooo dankbar, dass ich sie meine Freundin nennen konnte, tja, und dann gibt es diese traurigen und tränenreichen Momente. Und das ist gut so, es gehört zum Trauerprozess, zum Verarbeiten und zum Akzeptieren. Aber es tut so sauweh.

 

Ich habe auch schon eine andere Trauer erlebt: als mein Vater starb, musste ich stark sein und habe sie verpasst. Sie, die Trauer, hat auf mich gewartet und mich ungefähr 20 Jahre später umgehauen. (sh. Link am Ende der Seite).

 

Ich kann und will Ihnen nicht den Schmerz und das Leid nehmen, aber die Möglichkeit geben, die vielleicht erschütternden Umstände zu verarbeiten, so dass Sie die Trauer zulassen können. Vielleicht stecken Ihre Gedanken auch fest. Und alle fangen mit den Worten: “Wäre ich doch bloß…….”, oder “Hätte ich doch bloß….”. Daran können wir arbeiten, egal, ob Sie seit sechs Monaten oder sechs Jahren trauern.
Die gleiche Trauer und Verzweiflung, diese grenzenlose Einsamkeit können Sie verspüren, wenn Ihr Haustier verstorben ist. Worte, wie “Es war doch nur ein Hund / eine Katze – kauf dir doch ein neues Tier”, verletzen nur.

 

Niemand bleibt von Schicksalsschlägen verschont.

 

Wenn Sie Trauer als natürliche und damit sinnvolle Reaktion unterdrücken, können seelische, psychosoziale und sogar körperliche Störungen auftreten. Trauer ist eines der intensivsten und schmerzhaftesten Gefühle. Auch hier arbeite ich mit EMDR. Was ich von meinen Patienten oft höre: “ich bin so kraftlos, so müde und komme trotzdem nicht zur Ruhe”. Da hilft Entspannung – gerne bei mir im Entspannungsraum.

 

Aber auch während der Behandlung gebe ich eine Anleitung für Sie zu Hause zum Üben, um selber langsam wieder die Ruhe spüren zu können.

 

 

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